del viento, los sonidos

Zeitgenössische Musik aus Lateinamerika
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In vielen Ländern Lateinamerikas spielt das Akkordeon eine wichtige Rolle in der Popularmusik, wurde aber erst vor kurzem im Kontext der zeitgenössischen Musik entdeckt. Seither weckt das Instrument ein großes Interesse bei Komponisten und Publikum, und ich habe das Privileg, als Interpretin mancherorts direkt an diesem Prozess beteiligt sein zu dürfen.
Komponisten in diesem Teil der Erde beziehen sich heute ebenso auf die zeitgenössischen Strömungen europäischer oder US-Amerikanischer Musik, wie auch auf die Folklore ihrer Heimat. Geschichte und Kultur des eigenen Landes dienen ebenso als Inspirationsquelle wie fremde Traditionen. Auch im Bereich der elektroakustischen Musik finden sich zahlreiche interessante Strömungen. Obgleich dieser Vielfalt finden sich Gemeinsamkeiten, die den besonderen kulturellen Hintergrund des jeweiligen Landes auf individuelle Art und Weise hörbar werden lassen.
Die Komponisten, die ich in den vergangenen Jahren beauftragt habe, gingen sehr unvoreingenommen mit meinem Instrument um; daraus entstand ein abwechslungsreiches und zugleich intensives Programm, welches die Neue Musik des Kontinents in all ihren Facetten vorstellt.

Akkordeon solo
Ana Lara (Mexiko, 1959) La Suplicante (2009)
Jorge Horst (Argentinien, 1963) Fluido Flama (2010)
Jorge Torres Saenz (Mexiko, 1968) cold wind garden (2006)
N.N. (Kolumbien): neues Werk (2015)
Georgina Derbez (Mexiko, 1968) Symphonia (2006)
Juan José Bárcenas (Mexiko, 1982) neues Werk (2015)

Akkordeon mit Elektronik
Gonzalo Macias (Mexiko, 1958) de calle (2011)
Carlos Andres Rico (Kolumbien, 1986) Nacido en el valle (2015)
Daniel Quaranta (Brasilien, 1966) Chasing Breath (2010)
Rodrigo Sigal (Mexiko, 1971) ser otro (2010)
Juan S. Lach (Mex, 1970) Todo mundo está afectado de una clausura inaccessible (2015)
Alexandra Cárdenas (Kolumbien, 1976) Grenzgänger 2 (2014)

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with Beto Jamaica, Rey Vallenato, Colombia

 

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